Geschichte und Zeittafel der Markgrafschaft Silberwacht

Über die Quellen dieser Chronik

Die alte Geschichte Silberwachts liegt nicht mehr in jener Klarheit vor, welche man von einem geordneten Lande erwarten möchte. Beim Falle Gilneas’ gingen die herrschaftlichen Archive der Baronien Silberwacht und Hollerberg größtenteils verloren. Urkunden verbrannten, Register wurden geplündert, Kirchenbücher zerstreut und Siegelverzeichnisse während der Flucht zurückgelassen. Was nicht durch Feuer vernichtet ward, fiel Feuchtigkeit, Verwahrlosung oder fremder Hand anheim.

Die heutige Geschichtsschreibung stützt sich daher auf vier Arten von Quellen:

  • gerettete Hausrollen und Familienbücher der Häuser Duskryn und O’Laughlin,
  • königliche Register und Abschriften außerhalb der Gemarkung,
  • Bauinschriften, Grabsteine, Grenzsteine und andere erhaltene Zeugnisse,
  • mündliche Überlieferungen der heimgekehrten oder im Lande verbliebenen Bevölkerung.

Wo ein Geschehen urkundlich bewiesen ist, wird es als feststehende Geschichte behandelt. Wo nur Erzählung, Baualter oder örtliche Erinnerung Zeugnis geben, bleibt es Überlieferung. Die Chronik soll keine Gewissheit vortäuschen, wo der Fall Gilneas’ eine Lücke gerissen hat.