Auch Gruppen sind uns willkommen

Die Markgrafschaft Silberwacht bietet nicht allein einzelnen Charakteren, sondern auch bestehenden Gilden vielfältige Möglichkeiten, sich in das Leben der Mark einzubringen. Ob als Handelshaus, Wachverband, Handwerksbund, fahrende Zunft, Söldnertrupp, Schmugglernetzwerk oder verschwiegenes Bündnis aus den Schatten: Wer bereit ist, mit der Welt Silberwachts in Wechselwirkung zu treten, findet hier Raum für dauerhaftes, folgenreiches Rollenspiel.

Ein wichtiger Grundsatz unseres Projektes ist hierbei: Gilden müssen nicht der Hauptgilde der Markgrafschaft beitreten, um in Silberwacht wohnen, handeln oder wirken zu können. Wir betreiben eine Satzungsnachbarschaft, keine Gildennachbarschaft. Das bedeutet, dass bestehende Gilden ihre eigene Struktur, ihren Namen, ihre Leitung und ihre Gemeinschaft behalten können, während sie dennoch Teil des Rollenspiels innerhalb der Mark werden.

Von besonderem Interesse sind Händlergilden, die Waren in die Mark bringen, Märkte bereichern, Handelsverträge schließen, Lagerhäuser betreiben oder durch geschickte Verhandlungen Einfluss gewinnen möchten. Ebenso willkommen sind Handwerksgilden, deren Meister, Gesellen und Lehrlinge mit Schmiedewerk, Schneiderei, Baukunst, Alchemie, Schreibwerk, Schiffsbau oder anderen Gewerken das alltägliche Leben der Mark mitgestalten.

Auch Wachgilden und bewaffnete Verbände können in Silberwacht ihren Platz finden. Sei es als Geleitschutz für Händler, als Verstärkung für gefährdete Straßen, als Schutztruppe für Anwesen und Güter oder als eigenständiger Verband, der mit den Behörden der Mark zusammenarbeitet. Wo Wege, Häfen, Märkte und Grenzen bestehen, dort braucht es Augen, Klingen und verlässliche Hände.

Nicht minder reizvoll sind Gilden mit kriminellem Hintergrund. Schmuggler, Hehler, Diebesbanden, Schattenhändler oder Untergrundzirkel können in den dunkleren Winkeln der Mark ihre Geschichten spinnen, sofern sie die Grundsätze unseres Rollenspiels achten und bereit sind, Konsequenzen im Spiel anzunehmen. Silberwacht bietet nicht nur höfischen Glanz und ehrbares Gewerbe, sondern auch Nebel, Gassen, verschlossene Türen und Geschäfte, über die man besser nicht zu laut spricht.

Wer sich in Silberwacht niederlässt oder dort regelmäßig agiert, erkennt lediglich die gemeinsamen Spielgrundlagen, Regeln und Satzungen der Nachbarschaft an. Damit bleibt die Eigenständigkeit jeder Gilde gewahrt, ohne dass das gemeinsame Gefüge der Mark darunter leidet. So können Handelshäuser Handel treiben, Wachgilden Schutz anbieten, Handwerker ihre Zünfte vertreten und zwielichtige Vereinigungen ihre Fäden ziehen, ohne ihre gewachsene Identität aufgeben zu müssen.

Silberwacht versteht sich daher als offener Spielraum für Kooperation, Rivalität, Bündnisse, Verträge, Reibung und gemeinsame Geschichten. Wer als Gilde ein festes Wirkungsfeld sucht, sei es im Licht der Amtsstuben, auf dem Markt, an den Toren, in Werkstätten, auf Seewegen oder in den Schatten der Gassen, findet in der Markgrafschaft einen Ort, an dem aus bloßer Anwesenheit echte Verbindungen entstehen können.